Nachdem ich letzten Freitag mein Praktikum beendet habe, bin ich am Sonntag aufgebrochen und der Roadtrip hat begonnen! Als erstes ging es zur Wilson Promotory um dort zu Wandern. Leider hat sich da Wetter etwas gegen mich verschworen und es regnete doch ziemlich stark. Aber eine Nacht auf dem Campingplatz ist jetzt ja nicht so schlecht. Gleichzeitig wurden die Qualitaet meines Auto in Bezug auf Uebernachtungen getestet. Ich habe gut geschlafen!
Am naechsten Tag ging es dann aber los und es war nur noch bewoelkt! Die naechsten vier Tage hab ich dann in der "Wildnis" verbracht. Da es ein Nationalpark ist durfte man nur an bestimmten Stellen uebernacht und folglich war ich dann bis auf eine Nacht nie alleine. Aber die Orte waren immer gut ausgewaehlt: Immer gut geschuetzt vor Wind und Wetter, ein paar Meter entfernt von malerischen Buchten oder mitten im Urwald!
Mit dem Wetter hatte ich dann auf der Wanderung auch ziemlich viel Glueck! Ich bin nur am letzten Tag Mittags in einen kleinen Schauer gekommen. Richtig angefangen zu Gewittern hat es erst so um 4pm, aber da war die Waesche schon gewaschen und ich in meinem Auto!
Leider hat es bisher nicht wieder richtig aufgehoert zu Schuetten. Und es soll auch die naechsten Tage so bleiben. Deswegen bin ich jetzt dabai mir ein alternativ Programm zur zweiten Wanderung zusammen zu stellen.
Photos gibt es spaeter, die kann man in der Buecherei von Morwell nicht hochladen...
Freitag, 27. November 2009
Donnerstag, 19. November 2009
Fast vorbei!
Morgen ist der letzte Tag meines Praktikums! Ich kann es kaum glauben, dass ein halbes Jahr so schnell vergangen ist. Von meinem Gefühl her sind vielleicht drei Monate vergangen, aber doch nicht ein halbes Jahr. Aber das die Zeit so schnell vorüber war, ist wohl ein gutes Zeichen. Meistens vergeht die Zeit ja entweder sehr schnell, wenn man an etwas Freude und Spaß hat oder wenn man so im Stress ist, dass man nicht weiß wie man alles schaffen soll. Hier war aber wohl das erste Phänomen ausschlaggebend!
Jetzt wird es euch bestimmt noch interessieren, wie es jetzt weiter geht! Zurück nach Deutschland geht es nämlich noch nicht. Als erstes werde ich jetzt mal etwas wandern gehen. Am Anfang an der Küste und dann geht es in die Alpen. Die genauen Orte habe ich hier schonmal vor ein paar Monaten veröffentlicht. Also einfach mal etwas suchen. Anschließend sammle ich meine Eltern dann in Melbourne ein. Mit denen geht es dann anschließend über Umwege nach Sydney. Silvester werde ich wohl auch in Sydney verbringen und weiter gehen die Planungen noch nicht. Auch weiß ich noch nicht wann ich genau wieder komme. Mal sehen wie lange das Geld reicht...
Jetzt wird es euch bestimmt noch interessieren, wie es jetzt weiter geht! Zurück nach Deutschland geht es nämlich noch nicht. Als erstes werde ich jetzt mal etwas wandern gehen. Am Anfang an der Küste und dann geht es in die Alpen. Die genauen Orte habe ich hier schonmal vor ein paar Monaten veröffentlicht. Also einfach mal etwas suchen. Anschließend sammle ich meine Eltern dann in Melbourne ein. Mit denen geht es dann anschließend über Umwege nach Sydney. Silvester werde ich wohl auch in Sydney verbringen und weiter gehen die Planungen noch nicht. Auch weiß ich noch nicht wann ich genau wieder komme. Mal sehen wie lange das Geld reicht...
Mittwoch, 4. November 2009
Wie man mich dauerhaft los wird
Es gibt ja nicht viel, mit dem man mich in kurzer Zeit verärgern kann. Vielleicht sind da eine längere Autofahrten in einem Skoda zu nennen. Noch etwas schwieriger ist es mich nachhaltig und dauerhaft zu verärgern. Aber es ist hier doch tatsächlich jemanden gelungen. Aber wer lässt sich schon gerne als Druckmittel benutzen und nebenbei noch etwas erpressen...
Wenn ihr also nichts mehr mit mir zu tun haben wollt, wisst ihr was zu tun ist!
(Ich habe überlegt, ob ich zu diesem Thema etwas schreibe, da ich Konflikte -auch wenn sie weitest gehend gelöst sind- nicht in die Öffentlichkeit tragen will. Geschrieben habe ich hier trotzdem darüber, weil es ein Erlebnis ist, wenn es auch nicht direkt mit Australien zu tun hat, das ich hier hatte. Weitere Details werde ich hier dazu nicht veröffentlichen.)
Wenn ihr also nichts mehr mit mir zu tun haben wollt, wisst ihr was zu tun ist!
(Ich habe überlegt, ob ich zu diesem Thema etwas schreibe, da ich Konflikte -auch wenn sie weitest gehend gelöst sind- nicht in die Öffentlichkeit tragen will. Geschrieben habe ich hier trotzdem darüber, weil es ein Erlebnis ist, wenn es auch nicht direkt mit Australien zu tun hat, das ich hier hatte. Weitere Details werde ich hier dazu nicht veröffentlichen.)
Dienstag, 3. November 2009
Was noch?
So langsam geht meine Zeit in Melbourne ihrem Ende entgegen: keine 20 Tage mehr und ich ziehe aus meinem Zimmer aus und nur noch 13 mal nach Werribee zur Arbeit fahren. Aber meine Zeit in Australien ist noch nicht vorbei! Nach der Arbeit kommt der Urlaub! Und muss ich mir mal langsam das ganze Zeug zusammen suchen, dass man zum Leben ohne festen Wohnsitz für ein paar Monate so braucht.
Das Wichtigste, meine mobile Teilzeitunterkuft, habe ich ja schon. Inzwischen habe ich auch etwas an der Innenausstattung gefeilt. Kühlbox, Plastikkiste, Luftmatratze, Decke und Kissen habe ich schon. Auch habe ich schon eine rudimentäre Küchenausstattung: Kocher, Topf, Spülzeug, Becher, Schale, Besteck, Dosenöffner und Co.
Von euch möchte ich nun wissen, was man für einen solchen Roadtrip noch alles braucht! Welche Dinge machen das Leben leichter oder bequemer? Helft mir und gebt mir Tipps!
Ach ja, wie oben schon gesagt, bin ich nur noch ca 20 Tage unter meiner jetzigen Adresse zu erreichen und Briefe und Postkarten können schonmal 2 Wochen unterwegs sein. Wenn ihr mir noch etwas schicken wollt, dann jetzt!
Das Wichtigste, meine mobile Teilzeitunterkuft, habe ich ja schon. Inzwischen habe ich auch etwas an der Innenausstattung gefeilt. Kühlbox, Plastikkiste, Luftmatratze, Decke und Kissen habe ich schon. Auch habe ich schon eine rudimentäre Küchenausstattung: Kocher, Topf, Spülzeug, Becher, Schale, Besteck, Dosenöffner und Co.
Von euch möchte ich nun wissen, was man für einen solchen Roadtrip noch alles braucht! Welche Dinge machen das Leben leichter oder bequemer? Helft mir und gebt mir Tipps!
Ach ja, wie oben schon gesagt, bin ich nur noch ca 20 Tage unter meiner jetzigen Adresse zu erreichen und Briefe und Postkarten können schonmal 2 Wochen unterwegs sein. Wenn ihr mir noch etwas schicken wollt, dann jetzt!
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Mehr Tiere
Auch wenn diese Gruppenreisen nicht das Richtige sind um besonders viele Tiere in freier Wildbahn zu sehe, laufen sie einem doch immer wieder über den Weg. Hier mal eine kleine Zusammenstellung:
Magnetic Termites: Diese Termiten bauen ihre Hügel immer in Nord-Süd Richtung um die Temperatur besser zu kontrollieren. Wenn man genau hinschaut, sieht man auch, dass die Termitenhügel alle gleich ausgerichtet sind.
Nochmal Termiten: So ein Termitenhügel wächst ungefähr 10cm pro Jahr...
Eine der unzähligen Spinnen: Wenn man im Dunkeln eine Taschenlampe neben sein Gesicht hält und dann den Boden mit dem Licht absucht, funkelt es überall. Und hinter jedem funkeln verbirgt sich ein Tier. Wenn die Augen gelb reflektieren, ist es so eine Spinne.
Ziemlich große Fledermäuse
Ein 'Freshy' (Süßwasserkrokodil): Die sind wohl für den Menschen ungefährlich. Daher darf man Billabongs betreten solange nur diese Art von Krokodilen vertreten ist.
Wenn allerdings ein 'Salty', also ein Salzwasserkrokodil, in der Nähe ist, sollte man es vermeiden dem Wasser zu nahe zu kommen.
Kleinere Reptilien gab es auch.
Und nochmal ein paar Vögel.
Und nochmal ein paar Vögel.Wie es wirklich war...
So, dann geht es mal weiter mit dem Reisebericht. Und es geht los mit einem angekündigtem Thema: Erwartung und Realität. Hört sich doch schon mal wichtig an, oder? Anfangen werde ich aber mit etwas ziemlich trivialem: Im Kakadu National Park sah es nicht so aus wie ich es erwartet hatte. Man hört immer und überall, dass es im Norden von Australien viel regnet und es feucht ist. Vor meinen inneren Augen habe ich einen Regenwald gesehen, voller Leben und komischen Getier. Vielleicht ein wenig so wie hier auf dem Bild in der Nähe der Maguk Falls:
Es gab also Orte die meinen Vorstellungen zu einem großen Teil entsprachen. Den größten Teil der Landschaft machen aber völlig andere Biotope aus. Denn es regnet zwar viel in der Gegend um Darwin, allerdings nur ein halbes Jahr lang und das reicht dann nicht für einen flächendeckenden Regenwald.
Man unterscheidet prinzipiell zwei Biotope:
Große Flächen der Drylands werden in der Wet Season meterhoch überschwemmt. Auch etwas was mir sehr surreal vorgekommen ist. Man steht in einer staubtrockenen Landschaft. Das einzige Wasser in der Nähe ist der Schweißauf der eigenen Haut. Und das soll unter Wasser stehen? Schwer vorzustellen. Wenn man dann aber die riesigen, ausgetrockneten Wasserfälle und Flussbette sieht in denen keine Felsblöcke liegen, die kleiner als ein paar Kubikmeter sind, wird einem doch klar, welche Wassermassen da vom Himmel fallen müssen.
Genau umgekehrt erging es mir im Red Centre. Hier gab es mehr Vegetation wie ich erwartet hätte. Mein Bild von einer Wüste mit weiten sandigen Ebenen oder glutheißen Geröllfeldern wurde schnell um ein weiteres ergänzt:
Man unterscheidet prinzipiell zwei Biotope:
Große Flächen der Drylands werden in der Wet Season meterhoch überschwemmt. Auch etwas was mir sehr surreal vorgekommen ist. Man steht in einer staubtrockenen Landschaft. Das einzige Wasser in der Nähe ist der Schweißauf der eigenen Haut. Und das soll unter Wasser stehen? Schwer vorzustellen. Wenn man dann aber die riesigen, ausgetrockneten Wasserfälle und Flussbette sieht in denen keine Felsblöcke liegen, die kleiner als ein paar Kubikmeter sind, wird einem doch klar, welche Wassermassen da vom Himmel fallen müssen.
Genau umgekehrt erging es mir im Red Centre. Hier gab es mehr Vegetation wie ich erwartet hätte. Mein Bild von einer Wüste mit weiten sandigen Ebenen oder glutheißen Geröllfeldern wurde schnell um ein weiteres ergänzt:
Freitag, 23. Oktober 2009
Zwei Stunden...
... habe ich heute von der Arbeit zurück gebraucht! Normal ist weniger als ein Viertel davon. Das ganze lag wohl an der "freakish freeway collision".
Hier gibt es viel zu viele herumfliegende und geplatzte Reifen! Wie schon früher berichtet konnte ich einmal selbst nur knapp ausweichen. In der Zwischenzeit hat sich einmal ein Kleintransporter ein paar hundert Meter vor mir quer gestellt und ein anderes mal ist direkt vor mir ein reifen von einem Truck geplatzt. Der hat es nicht gemerkt und den Reifen solange mitgeschleift bis der sehr stark geraucht hat. Aber da hatte ich mich schon zurückfallen lassen...
Hier gibt es viel zu viele herumfliegende und geplatzte Reifen! Wie schon früher berichtet konnte ich einmal selbst nur knapp ausweichen. In der Zwischenzeit hat sich einmal ein Kleintransporter ein paar hundert Meter vor mir quer gestellt und ein anderes mal ist direkt vor mir ein reifen von einem Truck geplatzt. Der hat es nicht gemerkt und den Reifen solange mitgeschleift bis der sehr stark geraucht hat. Aber da hatte ich mich schon zurückfallen lassen...
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